“Ich kann das Thema schon nicht mehr hören”, erzählte mir vor einiger Zeit ein Gottesdienstbesucher nach einer Messe. Es war die so genannte “Woche für das Leben”, in der in der Kirche besonders auf das Thema “Lebensrecht” und “Lebensschutz” eingegangen wird. Viele Menschen tun sich in der Tat schwer, sich mit dem Thema “Abtreibung” auseinanderzusetzen. (mehr…)
]]>Die Schilderung der Tatsachen - das Original ist in lateinischer Sprache abgefasst - ist zeitgenössisch, vielleicht hat der christliche Kopierer dem Protokoll des Prozesses nur den letzten Teil hinzugefügt. Es handelt sich hier um das erste Zeugnis vom Blutzoll der Christen Afrikas für die Kirche und um das älteste bekannte Dokument der lateinischen christlichen Literatur.
Für den Unterricht oder die Katechese habe ich ein Arbeitsblatt entworfen, das den Prozess mit verteilten Rollen nachzeichnet. Auf der zweiten Seite folgt noch ein Abschnitt zum Martyium von Christen in Abitinae. Sie fanden den Tod, weil sie auf die Feier der Sonntagsmesse nicht verzichten wollten (”Ohne den Herrentag können wir nicht sein”).
]]>Frage: Heiligkeit, unter den vielen Übeln, die Afrika heimsuchen, steht besonders die Verbreitung von Aids. Die Haltung der katholischen Kirche über die Art und Weise, wie das zu bekämpfen sei, wird oft als unrealistisch und wirkungslos betrachtet. Werden Sie dieses Thema während der Reise ansprechen?
Papst Benedikt XVI.:
]]>Ich möchte das Gegenteil behaupten: Ich glaube, dass die wirksamste und im Kampf gegen Aids präsenteste Organisation eben diese katholische Kirche mit ihren Bewegungen und unterschiedlichen Strukturen ist. Ich denke an die Gemeinschaft Sant’ Egidio, die im Kampf gegen Aids so viel im Sichtbaren und im Verborgenen tut, ich denke an die Kamillianer und all die Ordensschwestern, die den Kranken dienen (…) Ich würde sagen, das Problem Aids kann man nicht bloß mit Werbeslogans überwinden. Wenn die Seele fehlt, wenn die Afrikaner sich nicht selbst helfen, kann diese Geisel nicht mit der Verteilung von Kondomen beseitigt werden:
Im Gegenteil, es besteht das Risiko, das Problem zu vergrößern. Die Lösung kann nur mit einem doppelten Engagement gefunden werden: Das erste ist eine Humanisierung der Sexualität, das heißt eine geistige und menschliche Erneuerung, die eine neue Art des Umgangs miteinander bringt. Und das zweite eine wahre Freundschaft auch und vor allem mit den Leidenden, die Bereitschaft, bei ihnen zu sein, auch mit Opfern und persönlichem Verzicht. Dies sind die Faktoren, die helfen und die auch zu sichtbaren Fortschritten führen. Deshalb möchte ich sagen, ist es diese unsere doppelte Anstrengung, den Menschen innerlich zu erneuern, ihm geistige und menschliche Kraft für ein Verhalten zu geben, das dem eigenen Körper und dem des anderen gerecht wird, und diese Fähigkeit, mit den Leidenden zu leiden, da zu bleiben in den Prüfungen des Lebens. Mir scheint, dass dies die rechte Antwort ist und dass die Kirche dies tut und damit einen sehr großen und wichtigen Beitrag leistet. Danken wir all jenen, die das tun.
Ist es wirklich so, dass die Kirche unliebsame Denker “einfach so mal” exkommuniziert um sie loszuwerden? Was versteht man unter Exkommunikation wirklich?
Unter Exkommunikation versteht die Kirche den Ausschluss aus der sichtbaren Gemeinschaft der Katholischen Kirche. Sie soll zum einen eine Besserungsstrafe sein, d.h. durch die Exkommunikation soll eine Person zu einer Rückkehr in die volle Gemeinschaft bewogen werden. (mehr…)
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Papst Benedikt XVI. hat vor seiner Afrikareise im März 2009 in kurzen Worten zur AIDS-Problematik Stellung genommen:
]]>„Wenn die Seele fehlt, wenn sich die Afrikaner nicht selber helfen, kann diese Geißel mit der Verteilung von Kondomen nicht beseitigt werden, im Gegenteil: Es besteht die Gefahr, das Problem zu vergrößern.“
Papst Johannes Paul II. hatte eine eigene Tiara. 1981 wurde sie ihm vom “ungarischen Volke” geschenkt. Zufällig entdeckte ich den Hinweis darauf bei Wikipedia, dann das Foto auf Hallowedground. Getragen hat er sie wohl nie. Benedikt XVI. wird sicherlich auch nicht auf die Idee kommen, schließlich hat er die Tiara, anders als noch sein Vorgänger, schon gar nicht mehr in sein päpstliches Wappen aufgenommen.
„Wen würden Sie wählen, wenn am nächsten Sonntag Bundestagwahl wäre?“, fragen Meinungsforscher regelmäßig. Das Ergebnis dieser Sonntagsfrage bleibt nicht ohne Konsequenzen für den politischen Betrieb. Doch es gibt noch eine ganz andere Sonntagsfrage. Jeden Sonntag wird sie neu gestellt. Dann nämlich, wenn die Kirche Eucharistie feiert. Auch hier stellt sich die Frage nach den Konsequenzen.]]>
„Wen würden Sie wählen, wenn am nächsten Sonntag Bundestagwahl wäre?“, fragen Meinungsforscher regelmäßig. Das Ergebnis dieser Sonntagsfrage bleibt nicht ohne Konsequenzen für den politischen Betrieb. Doch es gibt noch eine ganz andere Sonntagsfrage. Jeden Sonntag wird sie neu gestellt. Dann nämlich, wenn die Kirche Eucharistie feiert. Auch hier stellt sich die Frage nach den Konsequenzen.
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“Die Abtreibung befreit die Frau nicht vom Kind, sondern macht sie zur Mutter eines toten Kindes.”
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